Déjà vu – hatte ich das nicht schon mal? Die nacht war zu lang, zu viel zu tun, halb fünf ins bett. Um etwa 8 uhr treibt harndrang mich aufs örtchen. Und. Natürlich. Einschlafen danach nicht mehr möglich. Danke körper und psyche, ihr seid ein grossartiges duo, wenn es darum geht, mich in den wahrnsinn zu treiben. Vor allem mit der schlusspointe eures scherzes auf meine kosten: Wadenkrampf im halbschlaf.
Heute halte ich mich raus aus eurem klamauk. Den unangenhemen schlafmangel dürft ihr selber ausbaden, denn eins scheint euch nicht klar zu sein: Ihr, lieber körper und liebe psyche, habt unter den nebenwirkungen zu leiden – nicht ich, denn ich sehe mich schon lange nicht mehr als teil von eurer comedytruppe, die nur schlechte scherze kennt. Werf mir jetzt nen benzo ein, damit der sympathikus nicht den ganzen tag nervt. Und nein liebe experten, schlafen kann ich davon auch nicht besser.
Wo sind die scheiss magnesiumkapseln und wo ist das magnesium geblieben, welches ich damit ersetzen möchte. War doch magneseium was man nehmen soll bei krämpfen, oder? Oder war es polonium – dann hat der scheiss wenigstens bald ein schreckliches ende. Lieber ein ende mit schrecken, als kein ende des schreckens. Hm, die redewendung hatte ich anders im kopf. Liegt am schlafmangel.
Das magnesium ist bestimmt im klo gelandet und ich kenne nur zwei kandidaten die es dort hinbeförtdert haben können (mehr dazu hier: https://www.facebook.com/phr4nk3ck3r7/posts/10209090128564513 oder hier https://is.gd/6hTTTh)

(Nur am rande: Lieber Play Ground, sag deiner gastgeberin mal bescheid, das ich Little Girl Blue dezentral sicherheitskopiert habe mit subs. Flyer für die Kosmonautenbar gibts jetzt auch. Erstmal nur 5000, hochglanz, 4farb-offset – angemessen für die location ;-)) – (Nein, das ist kein doppelgrinssmiley, das ist vernünftiges schliessen von klammern. (So schiesse es auch aussieht.))

Ah, die briefkastendeckel klappern, die gelbe post ist da. Die blaue kommt wohl etwas später. Mal sehen wie viel vodafone-werbung und mahnungen diesmal drin sind. Ich habe nämlich receptaculophobie oder epistulariophopie (Angst vor briefkästen) – die beiden wörter dazu habe ich mir natürlich ausgedacht mit hilfe des pons. Aber sie klingen sehr professionell und nach einer ernsthaften psychischen störung. Ausdenken muss ich mir sowas, weil ich schon alles was mir gefallen hat aus dem Pschyrembel bestellt habe. Und mal ehrlich: Sich krankheiten ausdenken kann die pharmaindustrie auch. Obwohl es mir wirklich immer extremes unbehagen verursacht den briefkasten zu öffnen. Horror.

Und das beste am schluss: Allen, die projekte besser organisieren und damit verbundene tätigkeiten besser im blick haben und priorisieren, wollen empfehle ich Trello (https://trello.com). Gibts auch als app und kostet in der einsteigerversion nichts. Einfach mal ein paar wochen damit rumspielen und projekte anlegen und die features kennenlernen. Bricht man projekte auf teilaufgaben runter (das wären bei trello “karten”) und gibt diesen checklisten mit mikroaufgaben, die man je nach kontext immer erledigen und danach abhaken kann, wenn zeit ist, hat man eine gute übersicht über den projektfortschritt. Das einstiegspaket hat schon eine enorme featurevielfalt. Man muss sich daran gewöhnen. Danach geht die organisation aber schnell von der hand.

Ende durchsage. Zeit für kaffee.