Verfickte scheisse. Das war der schock des tages: Telefon meldet, das die sd-karte entnommen wurde. Drin war sie aber natürlich. Aber nach anschluss an den computer zuerst die meldung “datenträger muss vor nutzung formatiert werden” – oops, schlechtes zeichen. Fehlerscan mit HD tune war in sekunden durch: 100% fehlerhafte blöcke.
Letztes backup 2 monate her und karte kaputt oder was? Verchiedene recovery-tools brachten auch keinen erfolg.
So ein befürchteter datenverlust verursacht physische und psychische schmerzen! Möchte mal ein fMRT von der reaktion des gehirns auf sowas sehen. Ich wette es sieht ähnlich aus, wie eines bei dem sich probant mit einem hammer auf den finger klopft oder einen zahn gebohrt bekommt. Schlechte idee, denn bohrer und hammer würden im magnetfeld des MRT ein gefährliches eigenleben entwickeln.
Nun sass ich da mit meinen datenverlustängsten, die jetzt noch neben meinen normalen verlustängsten hatte und ging fest davon aus, dass jetzt ein rattenschwanz folgt: Suchen nach der verpckung mit garantiebedingungen – karte ist schliesslich erst zwei monate alt – karte vermutlich an hersteller schicken, post, porto, package, stress, wartezeit. Zwischendurch notkarte mit letztem backup bespielen. Alle zwischendurch installierten apps, die mit App2SD behandelt wurden nochmal installieren. Weinen wegen der verlorenen daten: Downloads wie wichtige, unterwegs gefundene wissenschaftliche artikel, weitere pdfs, fotos, videos, anwendungsdaten usw.
Sowas versaut einem nicht nur den tag, sondern mehrere.
Ich zog die karte aus dem lesegerät, sah die reinen, gold glänzenden kontakte und dachte: Ne, die sind sauber, die brauchst nicht zu reinigen. Habs trotzdem gemacht. Karte wieder ins lesegerät. Windows erkennt die partition, möchte nur einen fehlerscan machen. Ok, ein paar minimale fehler. Daten scheinen noch da zu sein, verzeichnisstruktur bei groben durchsehen ok.
Was zur hölle sollte das denn? Muss mich vom anfangsschock jetzt erstmal erholen, während ein backup der karte läuft, leider dauert das immer ne halbe stunde. Die karte könnte schneller – das lesegerät leider nicht.
Und ich depp denk grad dran, dass ich doch neulich einen USB3-leser angeschafft habe. Dann gehts gleich an den hauptrechner, der im gegensatz zum notebook an dem ich sitze USB3 hat. Das wird ein guter performancetest und macht backups in zukunft hoffentlich etwas schneller.

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Streifen

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Null-sechshundert, antreten zur frühertüchtigung – eine gute weckzeit für eine preussische kaserne, für spätschläfer wie mich leider nicht. Optimal jedoch, möchte man die eigene wohnung für den heutigen tag im solarofen wappnen.

Fenster auf! Auskühlen! Jedes grad Celsius weniger zählt. Da lohnt es sich nordseite zu wohnen, umgebungstemperatur ist gnädiger als der direkte killerstrahl der kosmischen kernfusionsreaktor-kanone, den südseitler heute haben – “Oh, die wohung ist aber schön hell!”, hörte man sie vor dem einzug sagen. Das habt ihr jetzt davon.

Mein aufrichtiges beileid an alle dachgeschossbewohner: Ihr seid gef*ckt. Aus der prallen sonne mit schweren, in die finger schneidenden einkaufstüten, 895 treppenstufen rauf, direkt in die sauna. Da hilfts nur den tag mit dem smartphone in der kühltruhe zu verbringen.

Stellt sich noch die frage, welche Pokémon man in der notaufnahme im krankenhaus findet, nachdem man 30km durch die sengende sonne alle pokéstops abgegrast hat. Notakkus sind wichtiger als trinken. Und gratulation: Was habt ihr denn aus euren eiern so ausgebrütet? Und vielleicht gibts ja 100XP extra fürs lernen von sachen, die man besser nicht machen sollte.

Und an all die, die den ganzen tag alle fenster aufreissen um an euren durchnässten körpern die verdunstungskälte eines gelegentlichen durchziehenden windhauches zu erfahren: Ne, ehrlich dazu fällt mir nichts mehr ein.

Ich für meinen teil werde mir ein lauschiges plätzchen im wald suchen und mich erhängen. Moment, nein, das war für die unerbittliche kälte des winters. Ich werde mir ein lauschiges plätzchen im wald suchen und die blätter an den bäumen zählen. Irgendwer muss da ja mal inventur machen.

Gute nacht.

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Na, was haben wir wieder vergessen bei mutti zu schnorren? Kaffee, das Kerosin des niederen volkes, da wo das geld für koks nicht reicht. sniff sniff. Kaffee ist das adrenalin — bitte können wir es fortan epinephrin nennen, bitte, alle? — des gesamtsystems gesellschaft. Für eine tässchen sollte es aber noch reichen.

Mein persönliches problem am morgen besteht darin, das ich harndrang mit schreibdrang verwechsele. Ist ja auch ziemlich ähnlich: Irgendwas muss raus. Leider eignet sich ein frisch auferstandenes gehirn selten dazu, gute, inspirierte und lesenswerte texte zu generieren. Aber es muss halt raus. Hier bekommt man in den meisten fällen auch keine likes, wenn man einen gang zur toilette erfolgreich absolviert hat. Oder vielleicht in seltenen fällen, wenn man eine schwere operation an den ausscheidungskanälen hinter sich hat und es wieder das “erste mal” ist.

Zu viel information? Gerne doch. Ein halbwegs flüssiger und teilweise eitriger übergang wären harnwegsinfekte. Doch keine sorge. Nicht heute!

Die 700ml wasserflasche, die ich gestern irgendwo vergass hat eine grosse lücke in meiner weichmacherversorgung hinterlassen, weshalb ich schon an den USB-kabeln rumknabbere. Der körper braucht, die gifte, an die er sich gewöhnt hat. Was natülich in diesem fall völliger bullshit ist. Ich schreib es trotzdem, denn noch darf man das hier. Ja es geht um das recht der freien meinungsäusserung. Und nun schon wieder nicht mehr. Etwas sprunghaft heute, was? Muss an den tabletten und der verordneten doppelten dosis liegen.

Ich nehme fluoxetin, in den US of A unter dem namen Prozac(R) oder besser ® bekannt und immer noch munkelt man, es sei durch seine wirkung auf die psyche, im zusammenspiel mit POV-shootern der auslöser des columbine high school und anderen shootings gewesen. Glaub ich nicht. Aber es ist eine gute ausrede. Schliesslich haben die täter auch alle milch getrunken, jedoch das bovine-suizidalpsychose-syndrom hat niemand bisher untersucht – vermutlich weil ich es mir grad ausgedacht habe.

Dieser text ist ziemlich schnell ziemlich düster geworden. Doch bin ich nicht hier am blödsinn schreiben, um den tag zu erhellen – dafür ist die sonne zuständig – sondern worturin abzulassen.

Wer diesen text auf dem klo, sich erleichternd mit smartphone in der hand gelesen hat – ach kommt, das macht ihr alle doch inzwischen – möge bitte bei facebook ein däumchen geben oder im blog einen kommentar hinternlassen.

Eines noch: Ausnahmsweise verspüre ich heute morgenerwacht mal keinen über die nacht aufgestauten harndrang, was seltsam ist. Vielleicht haben einfach nur meine nieren versagt. Wär schade, hatte sie grad lieb gewonnen nach 43 jahren.

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Zwischenaufnahme beim zwischenerwachen: Shit, wo sind die grossen brummer, die 800er. Ich versuche auzustehen, stolpere durch die wohnung. 800er was? Ibuprofen natürlich. Meine hand riecht leicht nach erbrochenem stelle ich bei der einnahme der riesigen leider-nicht-lutsch-pasitille fest aber der schmerzreiz im kopf ist vom neuronenfeuer der entsprechenden hirnregionen wesentlich stärker als der des geruchreizes. Eine erinnerung bricht hervor: Ja ich habe mir nach der ankunft zuhause die hände und unterarme intensiv gewaschen, eben deshalb. Jeah, körper hat eine zwangsnotntleerung ausgelöst, nach über zehn jahren mal wieder, als “erwachsener” mann mit alkoholerfahrung – muss ne gute fete oder grossse verzweifelung gewesen sein. Normalerweise nähme ich letzteres an, aber die fete war gut, für mich jedenfalls in meiner subjektiven erinnnerung.
Ich mache mir sorgen um meine aussenwirkung. Hätte ich wie geplant einen selfie-stick an meinen kopf geklebt und das ganze auf video festgehalten, hätte ich ernüchtert analysieren können, ob mein verhalten die zeit über adäquat gewesen oder zumindest zumutbar war oder eben auch nicht.
Na ja, manchmal übertreibt man es, überschätzt die fähigkeiten, unterschätzt den inhalt des glases. DIe fehlerkultur in deutschland ist mangelhaft, wie bei Scobel neulich feststellt wurde. Aber mensch ist durch solche vorfälle oftmals lernbereit – wobei nach vier stunden alkoholabbau man in diesem falle von noch lernbreit sprechen sollte.Hö, hö, schlechtes wortspiel – ich scheibe es auch mit restalkohol im kopf.
In diesem falle bleibt die lehre: Halt dich an maximal zwei sorten alkohol – möglichst niedrigprozentig – und erweitere dein namensgedächtnis. Die alternative – kennengelernte ungebetenerweise mit handyblendblitz abzulichten und ihren namen unter das bild rein zu schmier-editieren wirkt eher verschreckend grenzwertig, ausser man leidet an prosopagnosie und hat ein ärztliches attest dafür. Zudem müsste ich dazu das handy zur selbstprotokollierung vom selfie-stick abmontieren und das wirkt – im hirn simuliert – unpraktikabel.
Soweit die zustandsaufnahme. Zwei mal metoclopramid bitte und wieder ab ins bett. Gute nacht, morgen – gute tageszeit.

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Als geisteskranker irrer potientieller massenmörder oder wie man nicht mit vorgehaltener hand hinter meinem rücken sagt: “psychisch kranker” muss man ab und zu zu einem tierarzt, ähm facharzt. Heute ist bei mir der psychiater dran. Das ist der, der weniger redet aber einem immer neue medikamente verschreibt, deren namen man sich erst merken kann, wenn man sie wegen wirkungslosigkeit oder zu heftigen nebenwirkungen wieder absetzt.

Der andere ist der psychotherapeut – so einen hab ich noch nicht gefunden, weil offenbar die gesamte bevölkerung irre geworden ist und termine braucht. Oder es gibt zu wenig von diesen berufszhörern und unbequeme fragenstellern.

Was ich jetzt mache ist warten. Der termin ist um 18:45. Und ich bin verspannt, frage mich wieso, da ich bei diesem termin nicht viel zu berichten habe. Habe wie besprochen die ballaballa-pillen höher dosiert (DD steht bei mir nicht für differentialdiagnose sondern für doppelte dosis) und es ist soweit bisher nicht viel passiert.

Oder doch. Jetzt fällt es mir wieder ein. Die angststörung zeigt sich mal wieder häufiger und ich hatte einen anfall von tatendrang, der nach ein paar tagen aber wieder verebbte. Und der boshafte sozialphobiker in mir vermochte es nicht zu verhindern, das ich ein paar neue menschen kennenlernte.

Mensch, doch was zu berichten. Mein psychiater sollte meinen feed abonieren, dann bräuchte ich nachher nicht extra hinfahren. Dem sozialphobiker in mir gruselt es schon wieder vor den leuten in der strassenbahn.

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Seit vielen jahren oder gar wenigen wochen oder tagen pflege ich uhrwerkhaft und stoisch, trotz aller widrigkeiten, jedoch mit unterbrechungen die schöne tradition, jeden tag – bis auf die tage wenn nicht – hier einen etwas längeren text – manche ältere würden es bleiwüsten nennen – zu posten, der mit durchschnittlich 1,4 themen sich beschäftigend, unglaublich aufgebläht langen sätzen und durchsetzt mit rechtrechreibfehlern – manchmal auch einfach nur vertippern – in dieser schnelllebigen zeit, wenig zum durchlesen einläd, weder zur reflexion über die eigene person, die welt oder gar etwas zu verändern zu vermöge (vermochte, vermöchte, vermurkste??) und mit sicherheit keinen literturnobelpreis bekäme.

Ist der vorige satz abgeschlossen? Ich weiss es nicht, denn ich verstehe nicht was er sagt und weiss auch nicht mehr was ich eigentlich sagen wollte. Egal! (Was oftmal die richtige einstellung ist).

Das das das, das das s am ende hat, eigentlich mit mit dem anderen sogenannten “buchstaben”, der hier namenlos bleiben wird, geschrieben wird, ist mir bewusst. Und meine einfallslosigkeit, was diesen text betrifft, hat diesen hinweis über meine allgemeine abneigung – oder besser hass für dieses symbol zu tage gefördert.
Den hier unbenamten “buchstaben” habe ich aus meiner schreibe verbannt; ebenso umständliche gross- und kleinschreibregeln. Wofür auch. Gross geschrieben werden nur noch satzanfänge und eigennamen nach jeweiliger sympathie. Beispiel: Adorno, Carl Sagan, merkel, siegmar gabriel. Und so wird die unterlassung einer tat – das drücken und halten der shift-taste zu einem zeichen der missachtung.

Sprache ist sehr devot, was ihren missbrauch, ihre verformung, veränderung und anpassung an neue gesellschaftliche oder soziale bedingungen angeht. Und im gegensatz zu den sprachmumifizierern, die die deutsche sprache “rein” halten wollen bin ich pro-evolution und egal ob man dafür oder dagegen ist: Evolution lässt sich nicht aufhalten. Diesem prozess war sprache schon immer unterworfen. Oder spricht jemand heute noch so:

“Ich kam gegangen zuo der ouwe,
dô was mîn friedel komen ê.
da wart ich enpfangen hêre frouwe,
daz ich bin sælic iemer mê.
kuster mich? wol tûsenstunt!
tandaradei!
seht, wie rôt mir ist der munt.”

Hach wie romantisch. Für heute solls das auch gewesen sein. Über die übertriebene getrenntschreibung rege ich mich irgendwann mal an anderer stelle auf. Oder habe ich das gar schon?

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Überweisungen. Ich hasse es überweisungen zu machen, auch wenn es so bequem von zuhause aus geht. Jede überweisung macht den betrag auch meinem konto geringer – keine besonders hochwertige erkenntnis, jedoch kennt die psychologie soetwas wie loss aversion. Das virtuelle geldzeugs soll nicht verschwinden, vor allem wenn immer zu wenig davon da ist.

Und sonst, was macht das leben? Joa du, ist langweilig. Nach feten, parties oder wie ihr jungen leute besäufnisse heute so nennt und mit den einhergehenden intensiven “sozialen interaktion” – und selbst ich als sozialphobiker merke unter den richtigen umständen den angenehmen, stimmungsaufhellenden und verbundenheit schaffenden hormonellen bzw. neurotransmittalen (das wort hab ich mir ausgedacht) appeal solcher zusammenkünfte – das war ein langer eingeschachtelter satz – und die vorige anmerkung war darin geschachtelt, deshalb die gleich folgendenden drei strichelchen (vielleicht sollte ich besser klammern verwenden) – – – folgt dann wieder das auf sich selbst zurückgeworfen sein.

Das nur-ich ist auf entzug von zwischenmenschlichen beziehungen. Und wenn in phasen alle ablenkungen versagen, bleibt nur das craving nach wenigstens etwas smalltalk.

Aber genug rumgejammere, ich versuchs jetzt mit fernsehen als ablenkung von der zähschwarz, erdrückenden, lähmenden, die seele zersetzenden und endlos die eh schon klebrige zeit streckenden einsamkeit, mit ihren dörrdürstendenden, bis zum finsteren horizont unter sternenlosen vakuumhimmel in weiter ferne reichenden gedankenwüsten voller scharfkantiger stolpersteine, durch die ich durch die nacht wanke.

Und genau so hört man mit rumjammmern auf. Die neuen staffeln von Killjoys und Dark Matter haben angefangen – ein lichtblick am ende des tunnels. Höre ich da einen zug näherkommen? Verdammt!

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Das ist das problem mit hypnotika mit kurzer halbwertzeit: Kein hangover am nächsten tag, bei durchschlafstörungen jedoch, kann der nächste tag schon mitten in der nacht anfangen, wenn man nach etwa vier stunden schlaf aufs töpfchen muss und danach nicht mehr einschlafen kann.

Dann lehrt uns die schlafhygiene, nach einiger zeit schlafversuch das bett wieder zu verlassen und uns mit etwas langweiligem zu beschäftigen, z.b. vor gleissenden computermomitoren virtuelle menschen zu töten oder raus gehen und anstrengende sportliche tätigkeiten durchzuführen.

Nein, tut sie natürlich nicht, man soll ja müde werden. Drauf geschisssen. Um müde zu werden schreibe ich mir mit fast auf minimum gedimmten monitor den schlaffrust von der seele, denn morgen ist ein langer tag, und ihn um vier uhr zu beginnen ist keine option und ein garant für migräne, erschöpfung, magenprobleme und andere kleine zipperlein.

Und ja, ich bin ein weichei, das nicht einfach mal eine halbe oder keine nacht nicht schlafen kann und dann am tag bis spät in die nacht auf 125,67% kapazität funktioniert; nein, mein schlaf ist mir heilig. Wird mir das genommen werd ich unausstehlich und mein körperlich/psychischer zustand gleicht dem eines zombies.

Erzählt man davon, kommt nach kurzer zeit entweder unverständnis oder die leute fangen den satz “versuch doch mal…” an, auf den ich unterbrechend antworte “hab ich schon. Beginnen sie von homöopathika zu erzählen die ihnen ja so gehofen haben, schüttet mein hirn immer ein psychopathikum aus und die unterhaltung entdet meist mit einem gebrochenem nasenbein, bei dem ich dann immer eine D40-potenz lockere schraube empfehle. Starkes zeug.

Nein, ich möchte keine sanfte medizin, ich möchte wirksame medizin und werfe noch ein paar tabletten aus der Z-wirkstoffgruppe nach. Vielleicht trinke ich auch noch einen kaffee. Das hilft manchmal auf paradoxe weise. Wer mir erklären kann warum, bekommt ein kostenloses gummibärchen mit frei wählbarer farbe der üblichen palette.

So, kaffee läuft und ich bin immer noch nicht zufriedentellend auf schlaf eingestellt. Vielleicht sollte ich etwas beruhigendes lesen, wie diesen artikel, den ich neulich fand: “Structure and torsional dynamics of the water octamer from THz laser spectroscopy near 215 mm” – aber das könnte einen nerdgasm auslösen, weil laser drin vorkommen. Und im kopf zu etablieren, was ein wasser-oktamer ist, würde mich vermutlich nächte wachhalten.

Die ein teil des kaffees hat die triefkanne auf die arbeitsplatte verteilt. Dort lasse ich ihn traditionell eintrocknen, auf das er eine schutzschicht gegen kaffeeflecken bilde. So könnte ich die höhe der arbeitsplatte schon um 8cm anheben, was genau der ergonimischen arbeitshöhe meiner körpergrösse entspricht. Aber das nur nebebei.

Fernsehen soll man bei schlafproblemen nicht. Wenn ich mir meine mutter ansehe, scheint das aber eines der stärksten schlafmittel überhaupt zu sein. Von 0 auf schnarch in unter einer minute – ich beobachte das manchmal voller neid und wünschte mir, ich könnte auch die langweiligste sendung ohne vollaktivierung meiner aufmerksamkeit einfach meiner wahrnehmung entgleiten lassen und in Morpheus´ reich treten.

Ja, ich bin ein mensch, der völlig erschöpft um fünf uhr morgens – noch wach – tatsächlich von Rob Ross malen lernen könnte ohne einzuschlafen. Nur sinkt mit dauer der wachheit leider auch die motivation etwas zu tun. Der insomniazombie-effekt eben.

“Nur schlafen gehen, wenn man müde ist”, sagen sie, diese schlafforscher (heissen die eigentlich somnologen?) Glück für sie ist dass ich nicht um 7 aufstehen muss sondern meine aufstehzeit bis etwa 14 uhr ausdehnen könnte (was nach meinung der somnologen natürlich der falsche weg ist) – regelmässigkeit ist wichtig, kurzer schlaf – kein problem, der erzeugt schlafdruck am nächsten abend. Zu kurzer schlaf erzeugt bei mir vor allem die situation, den tag in einem körper zu verbringen, der mit allen mitteln verschucht meine schlechte laune noch schlechter zu machen.

So, genug text erzeugt, den niemand lesen will. Gute nacht. Oder besser guten morgen. Es wird hell draussen, ich kotze gleich.

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Gestern habe ich eines dieser füsselballspiele gesehen, um die so viel aufregung gemacht wird. Weiss nicht mehr welche vereine das waren, standen auch keine namen auf den fahnen, die das publikum dabei hatte. Ich empfinde dieses spiel zutiefst ungerecht, wenn so viele erwachsene männer mit nur einem ball spielen dürfen und konnte gut verstehen, warum so oft mit gewalt versucht wurde den ball zu bekommen.
Und ich weiss nicht, ob es ausreicht dem gewalttäter eine farbige karte zu zeigen, damit das nicht nochmal passiert. Hatten die bei diesem spiel nicht sowas wie einen “strafraum” in den man solche spieler einschliessen kann?
Auf jeden fall hat mich das ganze hin und her, das dramatische hingefalle und das lärmende publikum sehr nervös und unruhig gemacht und ich habe dann mein angstmedikament bromazepam nehmen müssen. Sowas sehe ich mir bestimmt nie wieder an. Mal sehen ob ich heute einen nottermin bei meinem therapeuten bekomme.

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